fonvieille meister 25 26

In der ausverkauften Westfalenhalle fielen am Samstagabend beim 41. ADAC Supercross Dortmund die nächsten Entscheidungen. In der SX1 macht Cedric Soubeyras mit einem kontrollierten Finale erstmals den Gesamtsieg im ADAC SX Cup perfekt, während Gregory Aranda nach starker Aufholjagd den Tagessieg holt. Calvin Fonvieille (#1) ist der alte und neue Champion in der SX2.

Auch in den weiteren Klassen wurden die Karten neu gemischt – mit Titelentscheidungen, dominanten Vorstellungen und Geschichten, die die "Nacht der Fans" prägten.

Soubeyras hat es geschafft: Mit einem sicheren dritten Platz im Samstagsfinale sichert sich der Franzose zum ersten Mal in seiner Karriere den Gesamtsieg imSX Cup. In der Meisterschaftswertung reichten ihm die 20 Punkte des Abends, um mit insgesamt 81 Zählern den Titel perfekt zu machen.

"Ich habe so viele Titel in Frankreich geholt, jetzt ist mir endlich mein erster Sieg in einer deutschen Serie gelungen", freute sich ein sichtlich erleichterter Soubeyras.

"Das hat mir noch gefehlt, ich habe so lange darauf gewartet. Im Rennen hatte ich keinen Druck. Ich musste Luke (Clout) im Auge behalten und konnte mein Rennen dann kontrollieren."

Das Rennen selbst war an Dramatik kaum zu überbieten. Während Maxime Desprey den Holeshot gewann und das Feld lange anführte, musste Aranda zunächst eine Aufholjagd starten, nachdem er in der Startphase bis auf Rang fünf zurückgefallen war. In Runde vier profitiert Aranda von Problemen bei Matt Moss, kassiert nur eine Runde später Luke Clout und schiebt sich auf die Verfolgerposition vor. In der 15. Runde nutzt Aranda schließlich einen Fehler von Desprey aus, geht an die Spitze und fährt nach 18 Runden als Sieger über die Ziellinie. Desprey rettet den zweiten Platz mit 3,6 Sekunden Rückstand ins Ziel.

In der prestigeträchtigen Veranstaltungswertung "König von Dortmund", die erst am Sonntag final entschieden wird, ist die Spannung auf dem Höhepunkt. Nach zwei von drei Tagen liegen die Teamkollegen Aranda und Desprey mit jeweils 47 Punkten an der Spitze gleichauf. Beide konnten jeweils einen Tagessieg und einen zweiten Platz verbuchen. Auf Rang drei folgt Jordi Tixier mit 38 Punkten, dann Soubeyras mit 36 Zählern. Bester Deutscher im Rennen war erneut Maximilian Spies, der nach einem soliden siebten Platz im Rennen nun auch in der Dortmund-Wertung mit 28 Punkten den siebten Rang belegt.

Punkte-Endstand ADAC SX Cup Klasse SX1

SX2-Dominanz - Fonvieille gelingt die Titelverteidigung

Calvin Fonvieille hat in der Westfalenhalle seine Extraklasse unter Beweis gestellt und sich am Samstagabend den Gesamtsieg im ADAC SX Cup gesichert. Der Franzose, der bereits seit acht Jahren in Dortmund an den Start geht, kontrolliert das Finale über 15 Runden souverän von der Spitze aus und feiert damit nach 2025 seinen zweiten Titel in der Winterserie.

"Was für ein emotionales Wochenende", sagte Fonvieille nach seinem Triumph sichtlich bewegt. "Nachdem ich gestern schon gewinnen konnte, hat es heute erneut geklappt – damit habe ich meinen Titel aus dem Vorjahr verteidigt. Letztes Jahr war der Gesamtsieg noch eine Überraschung für mich, dieses Mal war er mein klares Ziel. Ich bin einfach überglücklich."

Hinter dem alten und neuen Champion landet Mickael Lamarque mit einem Rückstand von 3,9 Sekunden auf dem zweiten Platz. Den verbliebenen Podestrang ergattert der US Amerikaner Gage Linville, der damit sein erstes Podium in Dortmund feiert. In der finalen Meisterschaftswertung belegen Fonvieille (93 Punkte), Jules Pietre (72 Punkte) und Mickael Lamarque (53 Punkte) die ersten drei Plätze.

Im Rennen um den Titel "Prinz von Dortmund" führt Fonvieille nach zwei von drei Tagen mit der Maximalausbeute von 50 Punkten.

Punkte-Endstand ADAC SX Cup Klasse SX2

SX Next - Bergmann triumphiert

Veränderte Ausgangslage in der Klasse SX Next. Der Vortagessieger Oskar Romberg konnte verletzungsbedingt nicht an den Start gehen. Davon profitiert vor allem Pius Bergmann, der das Rennen von der ersten Runde an souverän anführt. Trotz seiner Dominanz erlebt Bergmann in der letzten Runde einen Schreckmoment, als sein Motorrad kurzzeitig ausging.

"Ich habe mich umgeschaut, weil ich nicht wusste, wie viel Vorsprung ich hatte. Es ist dann doch noch gut ausgegangen", kommentierte er den Vorfall erleichtert und ergänzte: "Riesendank an das Orgateam vom ADAC Westfalen. Diese Veranstaltung ist der Wahnsinn. Und natürlich Danke an mein Team Motorrad Waldmann". Am Ende brachte er den Sieg mit 4,652 Sekunden Vorsprung ins Ziel.

Foto: ADAC


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