
Extreme Wetterbedingungen in der Region Tanger erzwangen die Absage der ersten Renntage des Africa Eco Race 2026. Starker Regen, heftige Winde und Schneefall führten aus Sicherheitsgründen zur Absage des Prologs, des offiziellen Starts und der Auftaktetappe.
Trotz der Absage mussten die Yamaha-Piloten Alessandro Botturi, Gautier Paulin, Kevin Gallas und Mike Wiedemann eine 800 km lange Verbindungsstrecke zum ersten Biwak in Bousaid durch das schneebedeckte Atlasgebirge zurücklegen.
Nach ihrer sicheren Ankunft stand die 2. Etappe auf dem Programm. Diese wurde um fast 200 km verkürzt. Die Wertungsprüfung, die schnelle, felsige Abschnitte und die Dünen von Merzouga umfasste, erwies sich aufgrund der zahlreichen Änderungen im Roadbook als navigatorische Herausforderung. Im Anschluss an die Wertungsprüfung folgte eine Verbindungsfahrt nach Tagounite.
Botturi, der als Zweiter startete, holte sich sich auf der Ténéré 700 Rally in einer Zeit von 2:24:04 Std den Etappensieg. Für seinen Teamkollegen Gautier Paulin war die zweite Wertungsprüfung seine erste auf einem Motorrad. Der ehemalige MXGP-Fahrer hatte das Rennen vor zwei Jahren in der Autokategorie gewonnen. Der Rallye Raid Neuling zeigte eine solide Leistung und belegt vorläufig den sechsten Platz.
Gallas startet mit Top-3-Ergebnis
Kevin Gallas beginnt mit einem guten dritten Platz, Mike Wiedemann klassiert sich unterdessen auf Rang sieben direkt hinter Paulin. Gallas liegt 2:17 Min hinter Botturi, Wiedemann hat rund elfeinhalb Minuten Rückstand. Die beiden Deutschen starten für das Ténéré Spirit Experience Team. Der Franzose Jean-Loup Lepan (KTM) positioniert sich zum Auftakt zwischen Botturi und Gallas.
Die 3. Etappe beginnt mit einer 19 km langen Verbindungsstrecke zum Start einer 440 km langen Sonderprüfung. Diese führt durch die Chegaga-Dünen und die weiten Ebenen des Iriki-Sees sowie über schnellere Felswege. Anschließend folgt eine 55 km lange Verbindungsstrecke zum Biwak in Assa. Die Gesamtstrecke beträgt 514 km.



