nagl gaildorf

Die letzten Jahre lief es für Max Nagl im ADAC MX Masters richtig gut. Der ehemalige Vizeweltmeister reihte einen Erfolg an den nächsten. Auch in dieser Saison begann es perfekt mit dem Auftaktsieg in Fürstlich Drehna. Doch bei den letzten beiden Rennen verpasste der Altmeister die Top 5.

Jetzt liefert Nagl auf Facebook eine Erklärung:

"Drei Saisons und Dreiviertel der vierten Saison. So lange lag ich die Führung in der Meisterschaft. Drei Marken, viele Holeshots und Pokale liegen hinter mir. Aber nichts hält ewig. Ich bin nicht traurig, aber enttäuscht, weil es gerade nicht am Fahren liegt, sondern an meiner Gesundheit."

"2019 habe ich mir während einer Knieoperation eine lebensbedrohliche Infektion mit der Bakterie Staphylococcus aureus eingefangen und musste meine MXGP-Karriere beenden. Ich musste eine sehr aggressive Antibiotikabehandlung über mich ergehen lassen, was ich nicht einmal meinen Feinden wünsche. Dieses Bakterium verlässt den Körper nicht und kann jederzeit wieder aufflammen."

"Vor Tensfeld war das auch der Fall. Es verursacht extrem hohen Blutdruck, Hyperventilation, Muskelschmerzen und totalen Energieverlust. Nach folgenden Untersuchungen, Herz- und Lungenecho sowie Bluttests, fand ich heraus, dass dies die mögliche Ursache für meine körperlichen Symptome ist. Zwischen Tensfeld und Gaildorf durfte ich kein intensives Training absolvieren, insbesondere kein Radtraining. Obwohl ich bereits in Behandlung war, hat sich nicht viel geändert."

"Ich werde vorerst noch einige Untersuchungen und Behandlungen durchführen lassen und hoffe sehr, dass ich bis zum nächsten Rennen wieder ganz normal und gesund bin. Das wäre zwar phantastisch, aber ich muss realistisch bleiben. Deshalb möchte ich mich jetzt erst einmal bei allen bedanken, die mir in den letzten Wochen zur Seite gestanden haben: meiner Familie, meinen Freunden, meinem Team und meinen Sponsoren. Ich gebe noch nicht auf, es ist nur ein Umweg, nicht das Ziel."

im ADAC MX Masters sind sechs von acht Rennen absolviert. Weiter geht es Ende August mit der ersten Veranstaltung der Masters-Historie in Frankreich. Dann hat ein hoffentlich geneser Max Nagl Gelegenheit, sich wieder in Szene zu setzen.

Foto; ADAC


 

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