
Das Honda-Werksteam ändert die Teamstruktur für die Motocross-WM 2027. Mit dem Tschechen Julius Mikula und dem Franzosen Maxime Grau wurden zwei 20-Jährige für die MX2-Klasse verpflichtet. Bisher war Valerio Lata (ITA) der alleinige 250ccm-Pilot im Team. In der MXGP bleiben Weltmeister Jeffrey Herlings und Tom Vialle an Bord, der Spanier Ruben Fernandez hat HRC Honda genau wie Lata verlassen.
Grau (im Bild rechts) war in der abgelaufenen Saison bereits auf einer Honda für das Team Maddii Racing unterwegs. Er beendete die MX2-WM auf Rang 11. Zwei Ränge besser in der Meisterschaft klassierte sich Julius Mikula auf einer privaten KTM.
Julius Mikula: "Es ist eine echte Ehre, für Honda HRC zu fahren und Teil eines so großartigen Teams zu sein. Wenn man sie im Fahrerlager sieht, merkt man, wie professionell sie sind, und es fühlt sich großartig an, dass sie jetzt ihr Vertrauen in mich setzen. Obwohl ich weiß, dass meine Ergebnisse mir dieses Jahr Aufmerksamkeit verschafft haben, weiß ich auch, dass die eigentliche Arbeit jetzt beginnt, denn die Honda CRF250R ist für mich ein brandneues Motorrad und es ist auch eine ganz neue Teamumgebung, an die ich mich gewöhnen muss. Ich möchte mir nicht zu viel Druck auferlegen, aber ich möchte in dieser off-season wirklich hart arbeiten, damit ich so gut wie möglich auf 2027 vorbereitet bin."
Herlings siegt überlegen in Japan
Unterdessen dominierte Jeffrey Herlings das Finale der Japanischen Motocross Meisterschaft in Sugo in der Klasse IA1. "The Bullet" fuhr komplett in einer eigenen Liga und gewann beide Wertungsläufe mit großem Vorsprung. Der Australier Jay Wilson sicherte mit seinem 4-6 Ergebnis zum insgesamt vierten Mal den Titel für Yamaha.
Jeffrey Herlings: "Das war eine fantastische Reise und ein großartiger Abschluss der Saison. Ich habe 2026 an vielen Rennen teilgenommen und bin allen beteiligten Personen bei Honda HRC Petronas und allen im Team sehr dankbar. Ich bin wirklich froh, am Ende der Saison die Gelegenheit gehabt zu haben, in Japan zu fahren. Sportsland Sugo ist eine der schönsten Strecken, die ich je gesehen habe, und ich kann verstehen, warum dort früher Weltmeisterschaftsrennen stattfanden. Das war auch mein erster Besuch in Japan, und ich war nicht nur überrascht, wie leidenschaftlich die Fans sind, sondern auch davon, wie höflich und geduldig sie auf mich gewartet haben. Das erlebt man in anderen Ländern nicht sehr oft. Hier ist alles so sauber, und die Kultur, das Essen und die Fans sind absolut fantastisch. Ich habe es so sehr genossen, dass ich schon hoffe, nächstes Jahr wieder hier zu sein."



