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Auf gings in die Katalanischen Pyrenäen zum größten spanischen Enduro-Spektakel, das Jahr für Jahr mit aller Macht die neue Enduro- und Hardenduro-Saison einläutet. Und auch die Adventure-Fahrer sind wieder am Start und werfen ihre 200 Kilogramm Donnerbolzen auf die Strecke. Natürlich geht es um das berühmte Bassella Race, das diese Jahr wieder mit Top Piloten gespickt war: Mario Roman, Josep Garcia, Alfredo Gomez, Teo Kabakchiev, Ivan Cervantes, Antoine Magain und wie sie alle heißen!
 
Onboard Teo Kabakchiev


Und allen voran startet Mario Roman für sein eigenes Team, aber erstmals nicht auf einer Sportenduro, sondern mit dem Untersatz seines neuen Sponsors und zwar auf der CFMoto 450 MT. Ging es gut für ihn aus? Davon kann man ausgehen. Doch zunächst der Reihe nach: Am Samstag heißt es Extrem und zwar in Form des bekannten Hard Enduro Rennens, an dem auch der EnduroGP-Weltmeister Josep Garcia teilnahm, der zuletzt schon bei der SuperEnduro Indoor WM mit seinem äußerst aktiven Fahrtstil begeistern konnte. Und so lief es auch auf heimischen Boden, denn nach vier Runden konnte er die Hard Enduro WM-Fahrer wie den Sherco Werksfahrer Teodor Kabakchiev ein Minute im Ziel aufbrummen. Auch Alfredo Gomez auf seiner Beta musste sich mit P3 zufrieden geben, während der Schwede Eddi Karlsson auf seiner spanischen Stark Varg EX P4 und Francesc Moret auf seiner spanischen Rieju P5 für sich sichern konnte.

ERGEBNISSE XTREM


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Weiter ging es am Sonntag beim klassischen Enduro Race auf einer 30 Kilometer (!) langen Strecke. Um 9:30 Uhr gruben sich die Stollen unerbittlich in den Boden und verhalfen den KTM Werksfahrer Josep Garcia den Holeshot und verpasst dem restlichen Feld eine bitterböse Klatsche nachdem er bereits einen satten Vorsprung herausgefahren hatte. Hier sieht man wie er jeden Zentimeter der Strecke ausnützt und dabei die Leistung seines Werkshobels mit maximal möglichen Ergebnis auf den Untergrund bringt. 
 
Josep Garcia lässig bei der Arbeit

 
Dahinter war Antoine Magain auf seiner Sherco von ungewöhnlichen Probleme auf der Strecke eingeholt. Seine Brille funktionierte nicht und damit war die Sicht alles andere als gut. Dahinter Fantic-Fahrer Theo Espinasse, der Schwede und Novemberkasan-Sieger Albin Elowson und Jaume Betriu in der Verfolger-Gruppe.
 
ACTION


Unterdessen entfernt sich Josep Garcia immer weiter von seinen Verfolgern, musste dabei aber auf seinen Spritverbrauch achten, da seine KTM einen kleineren Tank als die Sherco von Antoine Magain hatte. Doch sein Vorsprung erlaubte es ihm zwei Tankstopps durchzuführen und damit auf Nummer sicher zu gehen. Und der Hammer war: Er hatte im Ziel noch immer einen Vorsprung von knapp vier Minuten auf den Belgier Magain. Damit Sieg Nummer zwei innerhalb von zwei Tage in zwei Disziplinen.

ERGEBNISSE ENDURO

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Die Adventure-Klasse war mit 36 Teilnehmern gut besetzt und musste auf dem schlammigen Kurs mächtig ackern. Die leichteren Exemplare hatten natürlich klare Vorteile und waren deshalb sehr weit vorne anzutreffen. Die Lightweight Trail Klasse konnte Marc Truyols auf seiner Macbor gewinnen, währen in der Maxitrail Klasse Jordi Quer auf seiner 890er KTM vor dem Triumph-Boschafter und mehrfachen Enduro-Weltmeister Ivan Cervantes den Sieg einfahren konnte. In der mittleren Gewichtsklasse holte sich der Dakar-Fahrer Gerard Farres auf seiner Macbor den Sieg, gefolgt von Kirian Mirabet auf seiner Honda und Mario Roman auf der CFMoto 450 MT.
 
MARIO ROMAN - CFMotor 450


ERGEBNISSE ADVENTURE

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Bilder: Basella Race

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