Bei den Sixdays, den Mannschaftsweltmeisterschaften der Endurofahrer im italienischen Bergamo gibt es schon im Vorfeld Neuigkeiten – Obwohl es erst am Sonntag losgeht, musste man schon eine Sonderprüfung absagen:

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Es war nicht einmal die, die aufgrund des Regens „vollgelaufen“ war, weil ein großer Teil in einer Wiesensenke liegt – es ist ein Endurotest, wo sich Forstbehörde und Veranstalter offensichtlich nicht über den korrekten Streckenverlauf einig waren und anscheinend einige Büsche beschädigt hat. An einer Lösung wird aktuell noch gesucht und grundsätzlich ist man guter Hoffnung.

Neuigkeiten auch vom deutschen Team: Da stellte sich bei der Abnahme heraus, dass Paul-Erik Huster für die Junior-Trophy vier Wochen zu alt ist. Dabei war der aus der B-Lizenz aufgestiegene Fahrer ohnehin als Ersatzfahrer für den verletzten Leo Koch aufgestellt worden.
Kurzerhand wurde David Wagner „befördert“ und mit der passenden Lizenz ausgestattet in die Junior-Trophy gesteckt, während Huster (wie ursprünglich geplant) in der Clubmannschaft fährt. – Ziemlich viel Aufregung und Telefoniererei, doch konnte es am Ende rechtzeitig geklärt werden.

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Soviel Aufregung wollen die Müllers nicht haben: Da sind gleich drei Familienmitglieder am Start, Philipp in der Trophy, Vater Oliver bei den Veteranen und Max in einer Clubmannschaft. Noch aufgeregter als die aktiven Sportler, ist die Mutter, die im Hintergund schon immer die Betreuung für ihre „Jungs“ organisiert.

Schon seit Jahren ist Enduro ja offensichtlich ein Familiensport: Das sieht man nicht nur bei den Müllers, sondern auch bei Dirk Thelen, der ja auch schon mit seinem Sohn Robin in einer Mannschaft am Start war oder auch bei Felix Heil, der mit seinem Vater Stefan Müller ohnehin in der Deutschen Enduro-Meisterschaft aktiv ist (wo Stefan Meister bei den Supersenioren ist) und schon einige Sixdays gemeinsam bestritten hat.

Familiär geht es auch bei Maximilian Schek zu: der startet zu Ehren seines Großvaters Herbert Schek mit einer BMW. Mit der F 900 GS ist sein Ziel, ohne Zeitstrafpunkte rumzukommen. Ein wortwörtlich schweres Unterfangen mit der Zweizylinder, gegenüber den leichten Einzylinder-Sportmotorrädern.

Auf eine Phonprüfung wurde bei dem deutschen und dem mexikanischen Team verzichtet: Der einsetztende Regen machte eine genaue Messung unmöglich: "Ich habe ja noch die ganze Woche Zeit dafür," meinte der Abnahmekommisar augenzwinkernd. 

2025 08 21 programmheft
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