
Mia Abelein wurde Vize-Europameister
Zusätzlich zur DEM wurde an diesem Wochenende auch noch das Finale des Mini-Europa-Cup ausgetragen: Quasi die Europameisterschaft des hier in Deutschland bekannten Enduro-Jugend-Cup, für Schüler und Jugendliche. Mit internationaler Beteiligung von Spanien bis Schweden, von Ungarn bis Finnland.
Mia Abelein schnitt am Ende als beste Deutsche ab: mit einem vierten und zweiten Platz wurde sie nach den drei Läufen in Frankreich, Ungarn und Deutschland Vize-Europameisterin.

Der siebenfache Weltmeister und vierfache Deutsche Champion Anders Eriksson war auch vor Ort und betreute seinen Sohn William: „Ich werde bestimmt vergessen zu Tanken oder so etwas – hier sind so viele alte Bekannte im Fahrerlager, da muss ich überall Hallo sagen,“ meinte der Schwede augenzwinkernd.
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Tim Apolle kümmerte sich vor Ort als Trainer um das deutsche Team, ging mit den Fahrern die Prüfungen ab und zeigte während des Wettbewerbs die richtigen Spuren an).

Nicht alle Fahrer der DEM konnten sich so einfach den Freitag frei nehmen, um sich für den Zwei-Tage-Lauf optimal vorzubereiten: Leo Koch (Bild oben) hatte in der Uni noch einen Prüfungstermin und Leon Thoms brauchte seinen Urlaub komplett für die Weltmeisterschaft, musste also an diesem Freitag noch normal Arbeiten. Zum Glück startete die DEM jeweils erst um 13:00 Uhr – so konnten die Prüfungen noch am Vormittag angesehen werden. Am Ende konnte Koch bei den Junioren auf den zweiten Meisterschaftsrang vorfahren und Thoms (Bild unten) verbesserte sich mit einem zweiten Platz am zweiten Tag auf den vierten Meisterschaftsrang.

Vor Ort war auch Oliver Müller: Der Senior hatte sich fast genau einem Jahr bei den Sixdays verletzt und laboriert immer noch an den Folgen. So war seine Reha zufällig in der Nähe und mit seiner Frau, die bei ihm zu Besuch war, betreute er seinen Sohn Maxi vor Ort. Sein zweiter Sohn Philipp war diesmal nicht am Start, die Umstellung von Brille zu Kontaktlinsen hatte bei dem ehemaligen Deutschen Enduromeister zu ernsthaften Sichtproblemen geführt: „Damit brauche ich gar nicht auf’s Motorrad zu steigen.“

Leider ein symptomatisches Bild: Gerade auf der schnellen Cross-Prüfung, auf dem Stoppelfeld wurde keine Rücksicht auf die Streckenbegrenzug genommen: Die Helfer hatten sehr viel zu tun, ständig nachzubändern. Für den zweiten Tag wurde noch einmal im Vorfeld darauf hingewiesen und wärend der Veranstaltung einige Fahrer verwarnt, weil diese trotzdem immer noch etwas großzügig mit der Strecke umgegangen waren.



