Das Finale der Deutschen Enduro-Meisterschaft findet am18. Oktober in Streitberg, beim MSC Fränkische Schweiz statt. Die ersten Meister stehen zwar schon fest, doch in der E3 und bei den Junioren müssen noch einige Entscheidungen fallen. Und ganz im Zentrum der Spannung steht der Kampf um das int. Enduro-Championat zwischen Titelverteidiger Luca Fischeder und Jeremy Sydow, der in Führung liegt.
Für die B-Lizenz und die Pokalklassen ist es noch nicht das Finale: Das findet erst eine Woche später in Kempenich statt.

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Championats Titelverteidiger Luca Fischeder (Bild oben), wird es schwer haben, gegen den Vorsprung von Sydow, der in den bisherigen sechs Läufen immer der Schnellere war, anzukämpfen. Doch in ähnlicher Situation hatte er es vor einem Jahr schon einmal geschafft. Allerdings spielte ihm das technische Pech von Sydow in die Hände.

Dagegen kommt er mit einem mehr als beruhigenden Vorsprung von 24 Meisterschaftspunkten auch als Titelverteidiger der E3-Klasse nach Streitberg. Die einzige Chance für Verfolger Toni Hoffmann wäre ein Klassensieg und gleichzeitig ein Ausfall von Fischeder.

Etwas Ähnliches, wie Pascal Sadecki in der Junioren-Meisterschaft bereits erlebt hat: Durch seinen technischen Ausfall in Rehna und dem Sieg von Leonard Koch, führt nur der Husqvarna-Fahrer mit sechs Punkten Vorsprung. Dabei war Sadecki bisher in den Läufen immer der Schnellere der beiden gewesen. Doch das gehört eben auch zum Endurosport dazu, dass man eben in allen Läufen durchhält und ankommt.

Umgekehrt hat es allerdings Max Stradtner in der Junior-2-Klasse geschafft, trotz seines Ausfalls beim ersten Lauf in Dahlen die Führung vor B-Lizenz-Aufsteiger Willi Damerau zu holen. Für neun Punkte Vorsprung brauchte es allerdings fünf Tagessiege und einen Damerau, der nur langsam in Schwung kam.

Nicht am Start ist der vorzeitige Meister in der E2-Klasse Matyas Chlum: Der Tscheche startet in der Nationalmannschaft seines Landes bei den Sixdays in Portugal und kann nicht rechtzeitig in Streitberg sein.

Die komplette Teilnehmerliste: Hier klicken!

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So sah 2024 die Strecke in Streitberg aus! 

Die Fahrer erwartet in der fränkischen Schweiz wieder eine höchst traditionelle Runde, was in diesem Fall bedeutet, dass es weite Strecken eben wirklich durch das Gelände geht, wie man es beim Enduro eben gewohnt ist. Besonders anspruchsvoll dürften die Streckenabschnitte rund um Rauenberg und Draisendorf werden. Dort warten ein steiniger Graben, eine lange, ausgefahrene Auffahrt und zahlreiche felsige Abfahrten. Auch der Märchenwald, die Auffahrt Veilbronn und „Rudis Dinner“ bei Leidingshof zählen zu den selektiven Passagen der Strecke.

Die genaue Lage sämtlicher Interessenpunkte und Sonderprüfungen ist im Streckenplan des Programmhefts eingezeichnet. Dieses ist am Bürgerhaus sowie an den Sonderprüfungen und Interessenpunkte erhältlich. Zuschauer sollten die ausgewiesenen Bereiche nutzen und die Hinweise der Streckenposten beachten.

Gefahren werden drei Runden mit jeweils drei verschiedenen Sonderprüfungen – und zum Abschluss noch einmal die allererste Sonderprüfung, so dass am Ende 10 Tests gewertet werden. Wieder dabei ist der Endurotest Siegritz: Ein Kurs über ein Maisfeld mit Waldanteil, der zuletzt 2018 gefahren wurde.

Der Start ist schon um 8:00 Uhr, am Abend wird die Siegerehrung mit der Meiserehrung der DEM-Klassen ein besonderer Höhepunkt.

Zum Livetiming: Hier klicken! (LINK) – oder die kostenlose „Racesystem plus“-App auf dem Smartphone nutzen

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auch in Streitberg vor zwei Jahren!